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18 | 04 | 2011

Browser und Sicherheit – oder wie surfe ich zu jeder Zeit verschlüsselt mit SSL

Geschrieben von um 12:30 Uhr

Den einen oder anderen wird dieser Beitrag vielleicht interessieren, es existiert eine Erweiterung für den Firefox mit dieser lässt sich die Kommunikation zwischen dem Webserver und Browser verschlüsseln. Es handelt sich hierbei um HTTPS Everywhere. Das kostenlose Add-on aktiviert das so genannte sichere Hypertext- Übertragungsprotokoll HTTPS und sorgt somit für mehr Sicherheit beim Surfen. Viele Webseiten bitten dieses Feature schon an, aber leider nicht überall standardmäßig. Zu den bekanntesten Webseiten gehören z.B.: Google, Amazon, Facebook, Twitter und viele andere.

Das Plug-in wird gemeinsam von der Electronic Frontier Foundation und dem Tor Project entwickelt. In den Einstellungen schließt man bestimmte Seiten von der Regel aus oder fügt über ein eigenes Regelwerk zusätzliche Seiten hinzu. Es gibt Standardregeln und man hat zusätzlich noch die Möglichkeit freie Regeln zu definieren, hier mal ein Besipiel:

<ruleset name=“Twitter“>
<rule from=“^http://twitter\.com“ to=“https://twitter.com“/>
<rule from=“^http://www\.twitter\.com“ to=“https://twitter.com“/>
</ruleset>

Eine detaillierte Anleitung mit genauer Syntax findet ihr hier: HTTPS Everywhere Rulesets. Die Regel muss dann im Unterordner “HTTPSEverywhereUserRules” des eigenen Firefox Profiles als XML-Datei abgespeichert werden. Ich finde dieses Addon sehr  nützliche für Leute die oft in fremden Netzen unterwegs sind.

Fazit: Leider ist das Plugin nur für den Firefox  verfügbar!

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15 | 04 | 2011

MCITP:EA – Prüfung Teil 3

Geschrieben von um 9:00 Uhr

Ein weiterer Grundstein zum MCITP:EA ist nun abgeschlossen! Jetzt fehlen nur noch zwei Zertifikate nämlich diese hier 70-640 und 70-647!

Gestern habe ich nämlich die Prüfung 70-643 abgelegt, „Konfigurieren von Windows Server 2008-Anwendungsinfrastruktur“ und natürlich mit Erfolg.

 

In dieser Prüfung werden folgende Themen behandelt:

Bereitstellen von Servern

  • Bereitstellen von Abbildern unter Verwendung der Windows-Bereitstellungsdienste WDS
  • Konfigurieren der Microsoft Windows-Aktivierung (KMS, MAK)
  • Konfigurieren von Windows Server Hyper-V und virtueller Computer
  • Konfigurieren  von Failover-Cluster, Netzwerklastenausgleich und Hardwareredundanz
  • Konfigurieren des Speichers (RAID-Typen, NAS, iSCSI, Fibre Channel, SAN und Bereitstellungspunkte)

Konfigurieren der Terminaldienste

  • RemoteApp
  • Konfigurieren des Terminaldienste-Webzugriffs
  • Konfigurieren der Remotedesktop-Webverbindung für die Terminaldienste
  • Konfigurieren des Terminaldienste-Gateways ( Zertifikate, Terminaldienste-Gateway-Manager, Festlegen der Ressourcen mit TS RAP und TS CAP, Terminaldienste-Gruppenrichtlinie)
  • Konfigurieren des Terminaldienste-Lastenausgleichs
  • Konfigurieren und Überwachen der Terminaldiensteressourcen
  • Konfigurieren der Terminaldienste-Lizenzierung (Bereitstellung, Konnektivität, TS CALs)
  • Konfigurieren der Terminaldienste-Clientverbindungen und Terminaldienste-Serveroptionen

Konfigurieren der Webdienste-Infrastruktur

  • Konfigurieren von Webanwendungen
  • Verwalten von Websites (Migrieren von Websites und Webanwendungen, Veröffentlichen von IIS-Websites, Konfigurieren virtueller Verzeichnisse)
  • Konfigurieren eines FTP-Servers
  • Konfigurieren von SMTP (Smarthosts, Sicherheit und Authentifizierung, Erstellen von Dienstkonten, SMTP-Relay)
  • Verwalten der Internetinformationsdienste (Sichern und Wiederherstellen des Websiteinhalts, IIS-Konfigurationssicherung, IIS-Überwachung, Konfigurieren der Protokollierung, Delegieren der Administratorrechte)
  • Konfigurieren der SSL-Sicherheit (Konfigurieren von Zertifikaten, Anfordern eines SSL-Zertifikats, Erneuern des SSL-Zertifikats, Exportieren und Importieren von Zertifikaten)
  • Konfiguration der Websiteauthentifizierung und Websiteberechtigungen

Konfigurieren der Netzwerkanwendungsdienste

  • Konfigurieren des Windows Media-Servers (Replikation bei Bedarf, Konfigurieren von zeitkritischem Inhalt, Cache und Proxy)
  • Konfigurieren von Digital Rights Management (DRM).
  • Konfigurieren der Microsoft Windows SharePoint Services-Serveroptionen (Websiteberechtigungen, Sicherung, Antivirus und Konfigurieren der Windows SharePoint Services-Dienstkonten)
  • Konfigurieren der E-Mail-Integration für die Windows SharePoint Services

Die Prüfung bestand aus 55 Fragen und man hatte insgesamt 160 Minuten Zeit für die Prüfung. Man konnte aber bei dieser Prüfung besonders schmerzlich feststellen, dass Microsoft sich nicht immer Mühe mit der Übersetzung gibt, viele Fragen waren sehr schlecht von englischen ins Deutsche übersetzt. Man musste sich die Fragen mehrmals durchlesen, bis man überhaupt verstanden hat was gefragt wird, aber wer jetzt gedacht hat das es bei den Antworten besser war, der irrt sich total 🙂

Am Ende habe ich die Prüfung gut bestanden und das ist ja das, was letzten Endes ja zählt. 😀

Nun werde ich meine augelassene 70-640 ins Visier nehmen, die ich dann Anfang Mai machen möchte 🙂

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06 | 04 | 2011

Drucken vom Smartphone aus via Dropbox

Geschrieben von um 14:00 Uhr

Ich habe heute ein sehr interessantes Skript gefunden, damit lassen sich von jedem Smartphone aus Dokumente ausdrucken. Das Skript wird auf einem Rechner gestartet und läuft im Hintergrund und druckt die Dateien dann aus.

Folgendes braucht ihr dazu…

  1. Ein Dropbox Account, wenn ihr keinen haben solltet, könnt ihr euch hier einen besorgen. Uns beiden werden zusätzlich 250MB gratis Speicherplatz gutgeschrieben.
  2. Unter Windows muss die Komponente Visual Basic installiert werden.
  3. Einen Drucker der am PC angeschlossen ist oder einfach einen Netzwerkdrucker. Dieser muss natürlich in beiden Fällen konfiguriert sein.
  4. Meine Anleitung umsetzen, denn damit wird es dir möglich sein Dokumente, Emails, Bilder oder andere Dateien an deinem Drucker auszudrucken.

     

Drahtlos drucken von Überall, zur jeder zeit

Endlich kann ich von meinem iPhone aus drucken! Apple hat in dieser Hinsicht einen sehr guten Ansatzpunkt gesetzt, aber leider werden damit nur ganz bestimmte Drucker unterstützt. Ich hoffe das ändert sich in Zukunft, aber bis dahin könnt ihr ja diesen Tipp benutzen!

Anleitung:

Schritt 1: Installiere die Dropbox Applikation auf den Rechner an dem der Drucker angeschlossen ist

Schritt 2: Verbindet eure Dropbox mit Send To Dropbox. „Send To Dropbox“ ist eine sehr nützliche Erweiterung um von jedem Rechner aus, Dateien in die Dropbox zu schicken.

  • Jetzt habt ihr genau zwei Möglichkeiten wie ihr eure Dateien drucken könnt. Entweder ihr verschiebt/ kopiert die Datei mit der installierten Dropbox App in den Ordner „Attachments“ oder ihr schickt einfach die Datei an die von „Send To Dropbox“ generierte Email Adresse

Schritt 3: Bitte die folgende Datei downloaden und diese dann mit einem Doppelklick ausführen. Das muss unbedingt an dem Rechner gemacht werden an dem auch der Drucker als Standard eingerichtet ist. Dieses Skript überwacht nämlich den zuvor erstellten Ordner „Attachments“ und druckt neue Dateien die in den Ordner gelangen einfach mit den standard Einstellungen aus.

Schritt 4: Jetzt haben wir die Vorbereitungen abgeschlossen. Sende einfach eine E-Mail an die von „Send To Dropbox“ generierte Email Adresse – diese müssten dann kurze Zeit später ausgedruckt werden.
Das kleine Tool kann auch mit mehreren angehängten Dateien umgehen, sofern das passende Programm auf dem Rechner installiert ist, werden diese nacheinander ausgedruckt. Sofern du das Programm beenden willst, musst du im Taskmanager den Task „wscript.exe“ schließen, ansonsten müsstet ihr das kleine Script einfach in die Autostartgruppe aufnehmen, damit dieses bei einem Neustart des PCs gestartet wird.

Neue Drucker die man kaufen kann, haben meistens diese Funktionalität schon eingebaut, aber mit dieser Anleitung wird dieses Feature einfach nachgerüstet, ohne gleich viel Geld für neue Hardware auszugeben.

 

Fazit: Sehr interessantes Script, müsste aber an der einen oder andern Stelle verbessert werden. Ein Manko hat das Ganze auch, sollen die Dateien gleich ausgedruckt werden, so wäre es nötig das der PC dauernd eingeschaltet sein müsste. Ansonsten würden die Dateien erst gedruckt werden, sofern der Rechner gestartet wurde.

 

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